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BLL-Mediendialog Lebensmittel 2015

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Podium 1

Die moderne Medienwelt birgt viele Herausforderungen für diejenigen, die mit ihrem Gesicht und ihrer Persönlichkeit eine Sache oder eine Marke repräsentieren. Damit einhergehend stellt  sich die Frage, warum dieses Einstehen für etwas bei den einen gute Interessensvertretung und bei den anderen schlechter Lobbyismus ist.

Beim zweiten BLL-Mediendialog Lebensmittel diskutierten hochkarätige Experten über journalistischen Ethos zwischen Emotion und Information, die Rolle von Verbänden und NGOs als "Einflüsterer" und die Chancen und Risiken der "digitalen Wirklichkeit".
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„Es gibt Formate, da wissen wir vorher schon, dass unsere Botschaften nicht gehört werden sollen. Die Wirtschaft wird zwar gefragt, aber es ist unerheblich, was sie sagt, denn die Wirtschaft ist grundsätzlich das personifizierte Böse."
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Christoph Minhoff ist seit 2012 Hautgeschäftsführer des BLL und der BVE. Er wurde 1959 in Duisburg geboren und studierte nach dem Abitur Politikwissenschaften und Geschichte in München. Anschließend schlug er eine journalistische Laufbahn ein und volontierte beim Bayernkurier. Als freier Mitarbeiter war er später beim Bayerischen Rundfunk tätig. Nachdem er von 1995 – 2005 Leiter des ZDF Landesstudios Bayern war und anschließend sieben Jahre als Programmgeschäftsführer von Phoenix arbeitete, wechselte er 2012 zum Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft.
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Thomas Wimmer ist seit 2011 Managing Director und Geschäftsführer bei Hill & Knowlton. Nach einem geistes- und sozialwissenschaftlichen Studium startete er seine Karriere bei der Kommunikationsberatung Burson-Marsteller in Frankfurt am Main. 2001 wechselte er in die New Yorker Filiale und verantwortete das weltweite Wissensmanagement sowie Projekte im Bereich Krisenkommunikation und Issue Management. Später leitete er als Geschäftsführer das Berliner Büro und wechselte zur Brunswick Group.
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Ernst Elitz ist Journalist, Autor und Hochschullehrer. Er wurde 1941 in Berlin geboren. Nach seinem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften, der Politik und Philosophie arbeitete beim RIAS Berlin und bei der Zeit als freier Mitarbeiter. Später ging er als Redakteur zum Spiegel und wechselte 1974 zum ZDF. Einem größeren Publikum wurde er als Moderator der Sendung „Kennzeichen D“ und später des „heute journal“ bekannt. Als Chefredakteur Fernsehen des Süddeutschen Rundfunks trat er weiter moderierend in Erscheinung: Unter anderem beim „Weltspiegel“, bei „Pro und Contra“ und bei „Wortwechsel“. Von 1994 bis 2009 war er Intendant des Deutschlandradios. Seit 2005 ist Elitz zudem Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin.
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Michael Wedell ist seit 2012 Leiter Politik und Außenbeziehungen der METRO AG und verantwortet als Group Director Public Policy die globale Interessenvertretung der METRO GROUP. Er wurde 1968 in Berlin geboren. Nach dem Abitur studierte Wedell katholische Theologie und Politikwissenschaft und schloss eine Ausbildung zum Supervisor und Coach ab. Vor seiner Zeit bei METRO arbeitete er als Director Corporate Affairs bei der Dresdener Bank AG. Zuvor war er Leiter Corporate Affairs bei Vodafone Deutschland, Pressesprecher der TV21 GmbH und Referent der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.
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Martin Hofstetter ist Political Advisor bei Greenpeace. Er wurde 1961 geboren und absolvierte zunächst eine landwirtschaftliche Ausbildung. Später studierte er Landwirtschaft, Landschaftsplanung und Umweltsicherung in Kassel. Nach einer Station im Naturkostgroßhandel arbeitete er mehrere Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit dem Fachgebiet „Ländliche Entwicklung/Regionalplanung“ an der Uni Kassel. 1998 wechselte er zu Greenpeace, wo er verschiedene Positionen bekleidete. Seit 1998 ist er Political Advisor mit dem Schwerpunkt Biodiversität.
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Michael Konken ist seit 2005 Vorsitzender des Bundesvorstands des Deutschen Journalisten-Verbands. Er ist Jahrgang 1953 und ebenso lehrend an der Uni Vechta und an der Jade Hochschule tätig. Nach seinem Diplomabschluss als Verwaltungswirt arbeitete er als freier Journalist für den Deutschlandfunk, das Jeversche Wochenblatt sowie für Radio Bremen. Später arbeitete er als Pressesprecher für den Wilhelmshavener Beitrag der EXPO 2000 und bis 2001 als Pressesprecher der Stadt Wilhelmshaven. Neben seiner Hochschullehrtätigkeit ist er Autor mehrerer Fachbücher im Bereich Kommunikation und ebenso Mitglied des ZDF-Fernsehrats.
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Claus Weselsky ist seit 2008 Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer. Er wurde 1959 in Dresden geboren und hat 1975 eine Berufsausbildung zum Schienenfahrzeugschlosser und Lokomotivführer bei der Deutschen Reichsbahn absolviert, bei der er fortan auch als Lokomotivführer arbeitete. Im Mai 1990 trat er in die GDL ein, die als erste freie Gewerkschaft der DDR gegründet wurde – ein Jahr später fusionierten die beiden Gewerkschaften zu einer gesamtdeutschen. 1992 fuhr Weselsky seinen letzten Zug und war fortan als Gewerkschaftsfunktionär in verschiedenen Positionen tätig. Seit 2012 ist er zudem der stellvertretende Bundesvorsitzende des DBB Beamtenbund und Tarifunion.
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Christoph Schwennicke ist seit Mitte 2012 Chefredakteur des Cicero. Er wurde 1966 in Bonn geboren und studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Journalistik in Bamberg. Er erlernte das journalistische Handwerk an der Journalistenschule in München und war bei mehreren Tageszeitungen und beim Rundfunk beschäftigt. Bevor er stellvertretender Leiter der Hauptstadtredaktion des SPIEGEL war, säumten Stationen als Bonner Korrespondent der Badischen Zeitung oder als Korrespondent der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung seinen Weg. Er wurde bereits mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages und mit dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet.
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Dr. Hans-Peter Friedrich ist stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Der gelernte Jurist wurde 1957 in Naila bei Hof geboren und trat noch während der Schulzeit 1973 in die Junge Union ein, wechselte ein Jahr später als Gründungsvorsitzender der Schülerunion Oberfranken zur CSU. Neben seinem Studium der Rechtswissenschaften und später auch der Wirtschaftswissenschaften blieb er der Politik sehr verbunden. So folgten Stationen im Regierungsrat im Bundesministerium für Wirtschaft, in der Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft in Washington, als Mitarbeiter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und als persönlicher Referent von Michael Glos. Seit 1998 ist Dr. Friedrich MDB, wo er auch als Bundesminister des Innern und als Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft wirkte.
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Prof. Dr. Christian Schertz ist Medienanwalt der Kanzlei Schertz Bergmann in Berlin. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und München arbeitete er in der Rechtsabteilung und in der Intendanz von RIAS Berlin. Nach seiner Promotion widmete er sich parallel zur Tätigkeit als Rechtsanwalt verschiedenen Lehraufträgen an der HU Berlin, an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam Babelsberg und an der FU Berlin. Nach Stationen in verschiedenen Kanzleien gründete er 2005 zusammen mit Simon Bergmann die Kanzlei Schertz Bergmann. Dr. Schertz ist zudem Autor diverser Fachbücher und gefragter Interviewpartner für die Medien.
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Martin Goldmann ist Kameramann, Redakteur und Blogger. Er arbeitete zunächst als freier Autor für verschiedene IT-Fachzeitschriften, unter anderem CHIP oder Computerbild. Sein Fachgebiet war Software und das in den 1990er Jahren aufkommende Internet. Parallel zu seiner Tätigkeit baute er ab 1999 die Plattform Tippscout.de auf und machte sich mit der Produktionsfirma Redgo.tv selbstständig.
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Prof. Dr. Bernhard Pörksen ist Medienwissenschaftler an der Universität Tübingen. Professor Pörksen ist 1969 in Freiburg geboren und studierte Germanistik, Journalistik und Biologie im Hamburg. Schon während des Studiums arbeitete er als freier Journalist und absolvierte beim Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt ein Volontariat. Er promovierte über Medien und die Sprache von Rechtsextremisten. Neben Lehrtätigkeiten an der Uni Hamburg und an der Uni Münster wurde er an die Uni Tübingen berufen. Er lehrt hier noch heute und leitet das Institut für Medienwissenschaft. Professor Pörksen ist Autor diverser medienwissenschaftlicher Bücher und wurde 2008 als „Professor des Jahres“ ausgezeichnet.
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Axel Zawierucha ist Geschäftsführer der Online-Marketing Agentur Internetwarriors in Berlin. Der studierte Kommunikationswirt hat diverse Stationen als Marketingleiter in seiner Vita, wobei ihm das Thema Online-Marketing stetig begleitete. Mit der Full-Service-Agentur Internetwarriors ist er seit 2001 erfolgreich im Bereich SEO und Online-Marketing tätig.
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Merlin Koene ist seit 2009 Communications Director Northern Europe und Mitglied der Geschäftsführung der Unilever Deutschland GmbH. Er wurde in den Niederlanden geboren, wuchs in Wien auf und studierte Volks- und Betriebswirtschaftslehre in London und Grenoble. Nach mehreren Jahren als freier Journalist wurde er 1999 Redakteur bei SPIEGEL-TV in Deutschland. 2006 wechselte er in die Kommunikation – zunächst als Berater bei CNC Communications & Network Consulting und anschließend 2008 als Leiter der Unternehmenskommunikation beim Immobilienunternehmen Pirelli Real Estate Germany.
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Mit dem BLL-Mediendialog Lebensmittel bietet der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft eine Diskussions-Plattform, auf der sich Vertreter der Politik, der Wirtschaft und der Medien austauschen können.

BLL-Präsident Stefan Nießner hat den Tag mit folgender Forderung begonnen: „‚Only Bad News are Good News‛ sollte ein Credo sein, das der Vergangenheit angehört. Lassen sie uns mehr über positive Dinge sprechen und ‚Good News‛ erzählen. Die Erfolgsgeschichten, die das Leben schreibt, die konstruktiv sind und Hoffnung machen.“

Retrospektiv ließe sich der Appell nach mehr Grauwerten anschließen. Die viel beschriebene Schwarz-Weiß-Berichterstattung führt zu einer Simplifizierung, die der komplexen Thematik rund um Ernährung und Lebensmitteln nicht gerecht wird. Ebenso wenig ist die Ausrichtung von Gegenpositionen à David gegen Golitah zielführend.

Wir hoffen, dass Sie die Diskussionen spannend fanden und Sie interessante Denkanstöße mitnehmen konnten. Das Thema „Journalistischer Ethos“ in Hinblick auf die Berichterstattung über die Lebensmittelwirtschaft wird uns begleiten und neue diskussionswürdige Themen aufwerfen – für eine neue Ausgabe des BLL-Mediendialogs 2016.
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